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2013-03-27 23:25
Aller Anfang ist schwer!
Nach langem ringen mit mir und meinen Zweifeln, hab ich mich endlich entschlossen meine wirren Gedanken und Gefühle niederzuschreiben. Ob das hilfreich ist wird sich herausstellen. Mein Leben war bis jetzt ein auf ud ab, aber eher ein ab. Ich bin ein einfühlsamer Mensch und werde immer wieder getreten wenn ich mein Ich zeige. Ich verzeihe und bin nicht nachtragend, aber innerlich schmerzt mich vieles was mir widerfahren ist. Mit 18 das erste kind (heute ein wunderhübsches 16 jähriges Mädchen) und vor 6 Jahren der nachzügler. Ein bloder Engel und ein wirbelwind. Die süße hält alle auf Trab. Ich bereue die beiden nicht und sie sind der Grund warum ich immer noch aufrecht durchs Leben gehe. Die vielen Beziehungen erspare ich mir zu erwähnen, nur die Jetzige ist erwähnenswert und Teil meiner Situation. Ausgangslage... Mein Papa ist gerade in einer Klinik auf Alkoholentzug, mein Lebensgefährte ist Krank (Depressiv und chronisch krank durch mehrere Bandscheibenvorfälle) und die beiden Mädels sollen unbeschwert aufwachsen. Ich bin Alleinverdiener und halte uns über Wasser. Wenn ich abends nach 8 Stunden arbeit nach Hause komme ist nichts passiert was mich unterstützen würde und ich mache Abendessen um danach die kleine ins Bett zu bringen. Wenn ich Glück habe ist meine bessere Hälfte dann nicht im Bett, wie die meiste Zeit des Tages, sondern lässt sich auf einen Plausch ein um erlebtes zu verarbeiten. Sex ist seit einem Jahr Vergangenheit. Medikamenten bedingt ist es anscheinend nicht möglich, obwohl ich immer noch denke das auch mit Beta-Blockern ein Ausweg zu finden wäre ohne "richtigen Sex zu haben", aber was rede ich... Vor dieser Zeit waren wir ein unglaublich perfektes Team, in allem. Heute hänge ich, gefühlt allein gelassen, im Alltag fest und traue mich kaum noch meine Seele baumeln zu lassen, weil ich mir nie sicher sein kann was passiert. Ich bin ein ja und Amen sager der den Spruch " schön, dann ziehe ich morgen aus" um die Ohren bekommt wenn ich mal nicht gleicher Meinung bin. Mir ist schon klar was das für aussenstehende bedeutet...lass ihn doch gehen, was hast du davon, bist hübsch und schlau es gibt andere...bla... Ich weiß das alles und ich habe mich damit lange auseinander gesetzt um jetzt sagen zu können, ja, es gibt die Möglichkeit, aber ich will diesen Weg gemeinsam gehen, egal wie schwer es ist. Der Grund warum ich mich jetzt öffne ist mein seelisches Gleichgewicht. Ich möchte Stark bleiben, das durchstehen und auf Licht am ende des Tunnels hoffen.... Aber seit einem halben Jahr beginnt mein Selbst zu bröckeln. Ich habe keine Kraft mehr mich allein da durch zu kämpfen ohne jemanden der sich meiner annimmt und versucht mir zu helfen, mich zu verstehen und so zu nehmen wie ich bin, anstatt die gleiche Leier loszulassen wie der Rest der Welt. Ich hoffe mit der Niederschrift meiner Gedanken, Sorgen und glücklichen Momente einen Weg zu finden das alles zu überstehen ohne als Kollateralschaden zu enden. Kommentare |
2013-03-27 23:25 |
