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2009-02-07 20:09
Falsch.
Mittwoch steht meine Fahrprüfung an, ich habe Angst und bin unsicher. Am Donnerstag gab es ziemlichen Krach mit meinem Fahrlehrer. 20 Minuten lang haben wir uns angeschrien. Er sagte Dinge, die mich verletzt haben und seit zwei Tagen nicht mehr aus meinem Kopf verschwinden wollen. Ich bin also nicht fähig normal soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen; besessen von meinem Recht und nicht imstande mit jemandem auf Dauer klarzukommen. Vielleicht hat er echt, vielleicht auch nicht. Dass ich mich jetzt sehr unwohl in seiner Nähe fühle, macht mich wahnsinnig. Ich fahre seit 4 Fahrstunden so beschissen, wie nie zuvor. Meine erste Fahrstunde verlief besser als diese 4 zusammen. Und dann soll ich Mittwoch die Prüfung bestehen? Ich zweifle wirklich daran. Ich kann nicht einparken, das hat aber auch seinen Grund. Der Herr Fahrlehrer hat das nämlich nie wirklich mit mir geübt und meint jetzt, dass er sich wundert, wieso ich das nicht mehr hinkriege. Ob ich es überhaupt jemals hinbekommen habe, das ist die Frage. Ach, das macht mich fertig. Diese Unsicherheit, die man nicht mit einem Spickzettel wie sonst, verringern kann. Dieses Ausgeliefertsein. Das hört sich wahrscheinlich dramatischer an, als es eigentlich ist. Mein Empfinden ist aber sehr wichtig. Fühl ich mich schlecht, fahre ich auch schlecht. --- In nicht Mal zwei Wochen fangen die Vorabiprüfungen an und ich habe bisher nicht ein Buch aufgeschlagen. Und es geht mir gut dabei, nein, es geht mir dabei besser, als wenn ich lerne. Wahrscheinlich falsch, aber sei's drum. --- Ich habe fernweh. Oder Sehnsucht nach dem an/aus Knopf. --- Aus. Kommentare |
2009-02-07 20:09 |