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2017-05-09 23:42
Gedanken
Ich weiß es ist spät, ich habe morgen schule und sollte eigentlich schon schlafen, aber ich kann nicht, denn da sind diese quälenden Gedanken in meinem Kopf die mich nicht in Ruhe lassen. verschlossen allein sein wollen unverstanden leer schmerz gefühllos diese Wörter dürften mich wohl am besten beschreiben. Jeden Tag aufs neue bekomme ich es mit: inmitten meiner Familie sein, wenn sie mal beisammensitzen, oder auch nur ein Teil von ihnen. Nie fühle ich mich dazugehörig. Wenn ich auch nur an einem vorbeilaufe, oder eine kurze Unterhaltung, ich habe jedesmal das Gefühl mich mit einer flüchtigen Bekanntschaft zu unterhalten, nicht mit einem Familienmitglied. Nicht mit jemandem den ich schon mein Leben lang kenne. Es ist ein unangenehmes Gefühl, aber ich will nicht mit ihnen darüber reden. Lieber distanziere ich mich, isoliere ich mich von ihnen. Vielleicht könnte man ja reden, versuchen es zu ändern, oder etwas in der Art, doch ich hasse reden, ich bin lieber allein. Und inzwischen ist mir meine Familie nicht nur egal, sondern vollkommen gleichgültig, und nicht selten von einem hass Gefühl begleitet. In der Vergangenheit hatte ich auch nicht selten das Gefühl, dass SIE mir auch mit eben diesen Gefühlen entgegenkommen, das hat sich auch bis jetzt nicht geändert. Und nicht selten überkommt es mich, dass ich glaube dass sie ohne mich besser dran währen, und ich vielleicht besser verschwinden sollte, vielleicht hätte ich schon längst zu Papa ziehen sollen, aber das mache ich sowieso. Aber ich bin auch nicht perfekt und habe allen schon mehr als einmal Probleme bereitet. Mein Verhalten war oft egoistisch, unreif, unüberlegt und verantwortungslos, und da hilft auch die Ausrede von wegen ich bin eben ein Teenager nichts... ich mache mich die Tage auf den Weg zu einem Psychologen, vielleicht kann der mir helfen, und vielleicht bekomme ich dann auch mein Leben wieder in den Griff... Kommentare |
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