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2013-03-07 19:58
Gedanken ueber meine Situation
Ich bin gerade echt in Gedanken darueber wie ich eigentlich gelebt habe waehrend ich noch mit meinem Ex hier zusammen war. Er hat einen extrem gut bezahlten Job, eine grosse Eigentumswohnung mit 4 Zimmern, ein Auto, ein BMW Motorrad, ein iPhone, ein iPad und und und. Ich bin fuer ihn nach Bogota gekommen. Haette ich das nicht getan, haette ich schon einiges mehr an Geld und wuerde nicht ewig an der Armutsgrenze leben. Wegen ihm habe ich ja einige Jobs in Europa ausgeschlagen. Ok, ich musste nie Miete oder Nebenkosten bei ihm zahlen. Aber das wars dann auch. Ich habe mich an allem genauso beteiligt wie er. Essen, Dinge fuer den Haushalt, alles. Und das obwohl ich da schon sehr wenig Geld hatte. Staendig war ich im Minus. Klamotten konnte ich mir schon seit Monaten nicht mehr kaufen und selbst versichert bin ich nicht mehr seit Monaten. Ich hatte nichtmal eine Krankenversicherung waehrend er sich ein BMW Motorrad mit Zubehoer gekauft hat. Brandneu. Waehrend er sich neue Klamotten gekauft hat. Ich hasse es abhaengig von jemandem zu sein. Aber ich kam wegen ihm nach Bogota, er wusste dass es schwierig fuer mich werden wuerde einen Job zu finden der auch nur einen Bruchteil von seinem Job oder einem Job in Europa einbringt. Ich habe alles getan, um arbeiten zu gehen, habe im Endeffekt nur einen Teilzeitjob gefunden der kaum Geld einbringt. Habe mich weiter beworben, aber ist immernoch nix bei rumgekommen. Wenn ich darueber nachdenke verstehe ich nicht, wie er mir nicht mehr helfen konnte. Er hat doch Geld, mehr als genug. Nie hat er mir vorgeschlagen mir zumindest die Versicherung oder so zu zahlen. Natuerlich aendert das jetzt garnix mehr und es war auch meine Entscheidung hierher zu kommen. Dennoch finde ich dieses Verhalten nicht richtig. Sind einfach Gedanken die mir grad so durch den Kopf gehen... Kommentare |
2013-03-07 19:58 |
