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2007-08-01 10:20
Nicht aufgeben!
Und trotz allem versuchst du weiterhin irgendetwas zu erreichen, was dir helfen könnte. Ein Schulbesuch ist sehr beschränkt möglich, sollte dieser überhaupt noch möglich sein. Und du versuchst es weiter und weiter. Überall, von allen Seiten, lassen sie deine Träume zerplatzen. Du zergehst an deinen Depressionen, selbst dein Körper hat schon keine Lust mehr und zwingt dich in die Knie. Nach über einem Jahr darfst du einen dritten Kreislaufkollaps in deinem Lebenslauf verbuchen. Und trotzdem strampelst du dich weiter ab. Du weißt gar nicht, was ein erneuter Schulbesuch bringen soll - außer ein bisschen Unterhalt von deinen Eltern. Aber eins wirst du gleich machen: deine Mutter zum herkommen animieren, da du befürchtest heute nochmal umzukippen. Du erhoffst dir davon eine Beraterin mit der gleichen Schulkarriere, wie du sie gerade einschlägst und... schon vor langem eingeschlagen hast. Aber was sollst du aus den Steinen bauen, die dir in den Weg gelegt werden? Bis zur Depression und zur Angststörung hast du es geschafft. Du hast es sogar geschafft, die Angststörung zu besiegen und lebst jetzt auf Bewährung gegen sie. Aber was bringt es dir, wenn sich sowieso nichts tut. Dann war deine Angststörung wesentlich nützlicher als Depressionen. Mit deiner Angststörung hättest du wenigstens noch einen Freibrief bekommen. Deine Depressionen belegen nur, dass du was tun musst. Du musst was tun, das ist dir ja selbst klar, aber wie, wenn dir keiner nicht mal den halben kleinen Finger gibt? ... Er fehlt dir. Aber du kannst auch ohne ihn leben. Und du musst ohne ihn leben. Aber es klappt. Halbwegs. TagsKommentare |
2007-08-01 10:20 |
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