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2008-11-04 22:41
Replik auf den gestrigen Eintrag
Die liebe freedom kommentiete: das durfte ich am Wochenende gerade mal wieder am eigenen Leib spüren ... das Blöde daran ... es macht mich irgendwie orientierungslos ... übertragen auf die Politik hat Vertrauensmißbrauch wohl dieselben Folgen ... Dazu fällt mir ein, dass es viel schlimmer ist. Die Folgen des Vertrauenmißbrauchs unserer Politiker bekommen wir ja gerade zu spüren. Die Arbeitslosenzahlen sinken zwar, aber um welchen Preis? Ein Eurojobber sei mal angedeutet als Stichwort. Und der Staat, vertreten durch die gewählten Politiker, verlässt sich auf die "Tafeln", die den alleinerziehenden Müttern das Überleben sichert. Mißbrauch führt zu Rückzug und (Wahl)Enthaltung. Das Böse kann schalten und walten, wie es will. Fatal nur: Die Politiker und ihre vermeintlichen Vasallen tun es auch noch. Und die Mißbrauchsopfer schweigen. Jüngstes Beispiel Tiefensee und Mehdorn. Vergleichen kann man das mit sexuellem Mißbrauch. Die Opfer schweigen und ziehen sich zurück in der Meinung, allein zu sein. Das ist ja auch so, weil es keiner erfährt. Oder mit seelischem Missbrauch, wenn die Partner in Ehen oder Beziehungen über die Liebesschiene mißbraucht werden. Der missbrauchte Partner, immer der, der die Floppen hat, wird sogar doppelt geb...beutelt. Der/ie erste fordert für seine/Ihre Duldung, damit die Fassade, vo der sie ja schließlich auch lebt, nicht bröckelt, und der/ie Zweitere fordert auch, damit er/sie schweigt. Das nennt man eigenmtlich Erpressung, aber es ist ja normalerweise kein aktiver Vorgang. Man läßt sich verwöhnen und dann soll mal der/ie Lover/in hingehen, und es zurückfordern. Haleluja. Und was schließen wir jetzt daraus? In unserem Gemeinwesen ist es genauso. Wer etwas zu sagen hätte, schweigt hier. Das ist in Amiland anders. Da kämpfen sie und spenden sogar für den Wahlkampf. Das wird auch der Grund sein, warum die öffentlich rechtlichen Sender nicht nur das Wahlergenis melden, sondern beinahe live die Wahl über mitteln. Vielleicht wollen sie ja dem Wahlvolk die Politik wieder näher bringen. Nur bedenken sie nicht, dass es das gemeine Wähler Volk hier allmählig ankotzt. Kommentare |
2008-11-04 22:41 |
auch eine Unhaltung ist eine Haltung ...
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