schlechter
eigentlich sind ja am Freitag meine 21 Tage vorbei aber im Moment geht es mir schlechter als am Anfang. Ich merke wie ich schon wieder in ein Loch falle. Ich habe die ganze Nacht geweint. Sie wollen das ich noch zwei Wochen verlängere, was ich auch gerne tun würde, aber ich habe niemand der sich dann um meine Katze kümmert. Ich will sie nicht alleine zuhause lassen. Ich könnte ja zwischen den Terapien nach hause und sie füttern, aber das ist mir zu wenig, da sie halt ein Sensibelchen ist. Wie der Herr so´s Gscherr.
Sie haben gestern abend geschaut was die Bedinnungen für eine Unterbringung meiner Katze im Tierpflegeheim sind. Man muss mindestens zwei Wochen vorher eine Anmeldung machen und sie muss geimpft sein. Dazu sind die Kosten von 7, 50 pro Tag auch sehr happig. Das fällt also auch aus.
Ich hab schon wieder so Gedanken das ich nicht mehr leben möchte und allen nur zur Last falle. Ich will das es endlich zu Ende ist und das Leiden ein Ende hat. Warum bin ich nicht stark genug dass ich mich einfach nicht wieder fangen kann und alles wieder gut ist.
Wo ist mein Optimismus und meine Stärke hin? Wo haben die sich versteckt?
Ich will einfach mein altes Leben wieder zurück. Ich will meine Arbeit wieder haben, dann ging es mir mit Sicherheit wieder besser. Ohne Arbeit fühle ich mich total wertlos.
Ich bin ein absolutes Nichts
Jetzt ist gleich Visite und ich muss schauen das ich nicht verheult aussehe und auf keinen Fall darf ich was sagen das ich am liebsten nicht mehr leben will sonst komm ich noch auf die Geschlossene und dann würd ich total abdrehn. Aber mehr als 72 Stunden dürften die mich eh nicht einsperren und danach würd ich dafür sorgen das die micht da nicht mehr rein stecken können.