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2004-09-18 10:23
Tränen und Träume
Verzweifelt und verwirrt stolperte ich den Weg entlang. Tränen flossen über mein Gesicht. Plötzlich griffen zwei starke Arme nach mir und fingen mich auf. "Elaine" sagte er nur und er schaute mich besorgt an. Er ging mit mir zu einem Hügel, von dem aus man den ganzen Wald überblicken konnte. "Schau dir diesen Wald an, diese Welt... sie ist wunderschön mit der warmen Sonne, den Bäumen, den Blumen und den Sternen. Sie ist wunderschön...

aber nicht für dich."
Dies waren seine Worte.
Ich zitterte und blickte ihn nicht an. Plötzlich überkam mich eine furchtbare Wut. "DICH GIBT ES NICHT, ´PERRIN! ES HAT DICH NIE GEGEBEN, ES GIBT KEINE ANDERE WELT. Es gibt nur diese. Ich habe dich nur erfunden... ich habe mal wieder zu viel geträumt...
Doch er schaute mich nur mitfühlend an; in seinen grünen Augen lag etwas sehr Trauriges.
"Du darfst niemals aufhören zu träumen; vergiss das nicht.
Deine Phantasie und deine Träume darfst du niemals vergessen, Elaine."
Es schwang so viel Wahrheit in seinen Worten.
"Ich vergesse es nicht, niemals!", flüsterte ich und ich meinte es ernst. Er lächelte leicht; es war ein Lächeln, welches es in dieser Welt gar nicht geben konnte...

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