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2006-08-07 20:30
Und noch immer ist HipHop zum Kotzen
Soooooooooooooo, inzwischen ist auch schon wieder Montag und ich hab mich wieder einigermaßen in mein (noch-)Zuhause eingelebt. Hinter mir liegen einige schöne Tage am Festivalgelände des Kommz und es war wiedereinmal sehr geil wenn nicht sogar phänomenal genial *g* Zunächst ein Erklärungsversuch: Das Kommz ist nicht so n Mega-Event like WGT, Southside u. ä. sondern eher was regionales mit auch gar nicht sooooo bekannten Bands, was sowieso total nebensächlich ist. Das geniale für mich, es ist gerade mal 50km von hier weg, und gehört seit Jahren zusammen mit dem Finkenbach-Festival zu den Highlights jeden Sommers. Man ist umgeben von vielen netten peoples, kann sich bedenkenlos die Birne mit schönen Dingen zuballern, sich tolle bunte Hippie-Klamotten zulegen und einfach irgendwo chillen - zumindest so lange die Bands nicht spielen und man gar nicht anders kann als bis zum Umfallen abzugehen :) Dieses Jahr sind wir bereits Mittwochs "angereist", da die Zeltplätze oft schon ziemlich früh belagert werden. So hatten wir den Luxus uns einen schönen Platz in Festivalnähe auszusuchen, und uns rücksichtslos auszubreiten. Hierbei stellten wir fest, dass wir in der Tat von Jahr zu Jahr geschickter werden. Wir waren perfekt vor Regen geschützt, hatten irre viel Platz und natürlich alles was zum Feiern im Freien nötig ist: Sitzgelegenheiten, massig ALK (u.ä.), extrem viel Tocotronic und natürlich das wichtigste: Die Sisha *g* Und obwohl Mittwochs schon einige peoples da waren, so war es doch die einzigste Nacht gewesen, in der man noch recht entspannt d. h. ohne laute backgroundgeräusch nächtigen konnte. Es war eben erfrischend und keine Spur langweilig. Ach, und geregnet hat´s auch nur indirekt *G* Jetzt stellt sich die Frage: Was macht man eigentlich so Tag für Tag, während man auf den Beginn des Festivals wartet? Naja, Festivalgänger werden´s wissen, und alle anderen können es sicher ahnen: Im Grunde genommen NICHTS *g* *hach* OK, ich spul mal ein bißchen vor, die Zeit drängt: Ich hab viel getrunken, doch nie zuviel, hatte demzufolge alle sechs Sinne beisammen und auch ansonsten habe ich öfters "Nein Danke", als "Och Ja" gesagt, was soviel bedeutet dass ich weder was von meiner Kotze, noch viel von meinem Geist zurückgelassen habe. Die meiste Zeit hab ich mich mit meinem Leuten sehr wohl gefühlt d. h. das Outsidergefühl trat selten ein, wenngleich meine Freundin auch dieses Jahr nicht dabei sein konnte oder wollte und ich folgerichtig phasenweise mit unerfüllbarer Sehnsucht beschäftigt war. Aber im Großen und Ganzen war auch das nichts neues bzw. nichts, was ich nicht irgendwo beiseite schieben konnte um Platz zu machen für die vielen anderen positiven Eindrücke, die man aus solchen Momenten gewinnen konnte *g* Irgendwann war auch mal Vollmond, war mir aber egal, ich ging nicht hin, stattdessen bin ich irgendwo rumgeflogen und hab das Universum aus Winkeln begutachtet die man selbst in Indien noch als Delikatesse spirituellem Rumgepansches servieren könnte. Und tatsächlich, also irgendwann bin ich erwacht und TATTAA, das Festival war da bzw. on und die bunte Traube chilliger peoples wurde größer, schriller, verrauchter und kurze Zeit später gings auch los mit Musik. Guter Musik. Schöner Musik. Es war Mittag. Ich saß mit Lisa (Steffen´s Freundin) auf der Wiese und wir gaben uns das Opening.... und es war einfach zu geil. Es war WOW........ähm......was war´s eigentlich nochmal *grübel, grübel* irgendwas rockiges mit Bläsern und Funk....... oder so, was weiss ich, jedenfalls geil....GEIL; GEIL; GEIL :) und irgendwie ging´s dann so weiter bzw. unsere lokale Ska-Band spielte noch, aber zum tanzen war ich noch nicht aufgetaut genug, später aber dann..... ja dann bestimmt...öhm....Rockmusik......irgendwas mit Rock. War gut. Jaja, ich weiss ich könnte niemals Tourtagebuchschreiber werden, aber was solls? Die schreiben eh nur Tag und Nacht über Musik und müssen sich mit behämmerten Mainstremebands auseinandersetzten bzw. 10 Millionen Musikgenres voneinander unterscheiden können was sie sozusagen auf eine der untersten Stufen der Evolution katapultiert und so sieht man gewissermaßen dass "Tourtagebuchschreiber" nicht unbedingt der lukrativste Traumberuf ist, was u. a. auch daran liegt, dass es überhaupt keinen Traumberuf gibt, weil Arbeit und Träume mehr oder weniger Gegensätze sind, ja selbst zweifelhafte Traumberufe wie z. B. Edelnutten-Kritiker können, hat man sich erstmal Hepatitis C oder Lust auf HipHop eingefangen, zu wahrhaftigen Alpträumen entwickeln, die früher oder später auch zu der Erkenntnis führen, dass egal wieviel man auch ficken kann, irgendwann....naja......is da auch mal der Saft raus, oder so ähnlich, naja *keuch-hust* eigentlich ging´s um was anderes und zwar: Rockmusik. Ähm. Wie auch immer. Egal. Es war geil. Freitag. Samstag auch. Da hat zum Beispiel ne Band gespielt, hoho, Ihr würdet sterben wenn ihr sie live erleben könntet. Jaja, wie hieß die Band eigentlich? Ach, was weiss ich, war irgendwas englisches dass ich in hundert jahren nicht ins deutsche übersetzen könnte, was jedenfalls genial war, war vorallem der Sound *höhö* Jaja wer hätte das gedacht. Hm, ach ich seh grad ich hab schon wieder ne ganze Weile getippt und eigentlich keine Zeit mehr. Daher speicher ich jetzt erstmal ab und schreib irgendwann anders mal weiter. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ist im Grunde eh egal, das wichtigste hab ich erwähnt: Es war geil! Nur über den HipHop hab ich mich noch nicht ausgekotzt, aber dazu komm ich sicherlich früh genug :) LOVE, PEACE & ANARCHY TagsKommentare |
2006-08-07 20:30 |
