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2014-08-01 06:41
Vertrauen
...habe ich überhaupt keines mehr,ausser in meine Hunde,oder in meine Treue zu mir selbst. Ich würde lügen wenn ich abstreiten würde,das ich angst habe,diese angst ist relativ normal,also ich wundere mich nicht sonderlich. Was mich wundert,dass es wenig Menschen gibt die das verstehen. Unser Gesundheitssystem hat sich massiv verschechtert und wenn ich sehe wie "liebevoll" ich im Moment Unterstützung bekomme graut mir vor dem was kommen wird. Während mir ein Kardiologe sagt ich brauche dringend einen Schrittmacher,da man somit den Tod etwas aufhalten kann,sagt mein Hausarzt,dass ich an den Rhythmusstörungen auf keinen Fall sterben werde,was mache ich nun? Dritte Meinung,vierte und fünfte dann hinterher???? Oder am Besten gleich ein Med Studium hinterher,um mir selbst eine kompetente Meinung bilden zu können???? Natürlich habe ich niemanden zum Reden,wieso auch ,da geht es ja um schwerwiegende Probleme damit will in meinem Umfeld keiner zu tun haben!!! Mein "guter" Freund pampt mich mittlerweile nur noch an,ich rief in gestern an ob er meine Hunde ausführen könne heute Morgen,da ich wie so oft einen Arzttermin habe,natürlich etwas weiter weg also keine Ahnung wie lange das dauert... Da bot er mir an das direkt um 8.00 Uhr zu machen,dies finde ich sehr nett,aber ich sagte das brauche er nicht da ich erst später zum Doc muss,FEHLER,grosser,grosser FEHLER,ich wurde mal wieder direkt angegangen,er mache das wenn er will,ja schon o.k. aber ich war ja gerade eben schon Gassi,dann müssen die nicht eine Stunde später wieder:((( Als ich noch fragte wegen dem Einkaufen,nächstes Theater er würde dann um 6.00 Uhr gehen...hm wenn er ein Geschäft findet welches da schon geöffnet hat... Für mich ist das eine grosse Hilfe da ich nicht mehr in der Lage bin,ich kann nicht stehen ohne zu kollabieren,laufen ist auch schwierig ABER Radfahren geht einigermassen,nun es ist eben wie es ist medizinisch auch klar,auch klar ist das ich ohne ihn nichts zu essen hätte,dafür bin ich unglaublich dankbar,ja tatsächlich er muss das alles nicht machen. Aber darf er im Umkehrschluss tatsächlich,wie er behauptet deshalb andauernd so mit mir umgehen??? Ich sage ihm ja schon NICHTS mehr er fragt nicht mehr,manchmal glaube ich er hasst mich dafür ,dass ich krank bin,ich kann aber nichts dafür. Er möchte nun mal nichts mit mir ausserhalb des Essen bringens zu tun haben.... Auch darf ich nicht an seinem Leben teilhaben,wenn ich frage wie es ihm geht oder was er gemacht hat,rastet er aus,er schreit dann wieder rum wird aggressiv,also nur im auftreten er würde nie handgreiflich werden... Doch ist er der Einzige der überhaupt etwas macht. Deshalb stelle ich keine fragen mehr,versuche weitestgehend meinen Kummer hier los zu werden... Oh man wenn ich irgendwie könnte ich würde so gerne abhauen...mindestens auf den Mond!!!! Hinter den Mond,dort wo keiner hin will,vielleicht ist es genau da am Schönsten.... Einsame geweinte Tränen fangen irgendwann an bitter zu schmecken...... Ich kann noch am Leben teilhaben,noch wäre es möglich mit einer Begleitperson,die mir aber keiner sein möchte... Immer wieder kommen Erinnerungen an all die Menschen für die ich mein gesundes Leben lang da war,wo sind die alle??? Wie dumm bin ich eigentlich gewesen,dass ich es nicht erkannt habe wie sie wirklich sind???? O.k. es ist wie es ist,ein neuer Tag liegt vor mir,ein neuer Beginn von etwas was zumindest die Chance hat voller schöner Momente zu sein.... Solange ich wieder etwas kriechen kann,so werde ich versuchen dankbar zu sein,ich kann raus das ist das wichtigste!!! Kommentare |
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