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2005-06-08 18:37
Vorstellungsgespräch und Anteilnahme...
Heute morgen vor dem Vorstellungstermin war ich ziemlich nervös, doch zum Glück hat sich das bereits zu Anfang des Gespräches schnell verflüchtigt. Der Mitarbeiter, der auch die Rolle des Praxisanleiters haben würde, war total nett und während wir noch auf seine Kollegin gewartet haben, hat er mir einen Cappuccino zubereitet. Gerade weil ich letzte Nacht schlecht und vor allem zu wenig geschlafen hatte, war ich sehr dankbar dafür. Das Gespräch an sich dauerte länger als erwartet. Aus einer Dreiviertelstunde wurde gerad noch mal eine halbe Stunde länger. Aber ich hatte ein gutes Gefühl und habe alles angesprochen und erzählt, was ich mir vorgenommen hatte. Als ich um zwanzig nach elf aus der Einrichtung kam, habe ich IHN noch getroffen, der etwas zu früh dran war. Wir haben verabredet, dass er mich anklingelt wenn er fertig ist, damit wir noch an der Uni ein Käffchen trinken können. Ich bin also ein wenig in der Gegend herumgelaufen, habe verschiedene Besorgungen erledigt und mit meiner neugierigen Mutter telefoniert, die unbedingt wissen wollte, wie es gelaufen war. Um kurz nach halb eins kam er dann zum Uni-Cafe und wir haben uns draußen in die Sonne gehockt. Im Prinzip ist das Gespräch bei uns beiden recht ähnlich abgelaufen und er könnte sich ebenfalls vorstellen dort zu arbeiten. Er meinte allerdings auch, dass er diese Konkurenzsituation nicht mag und sich dabei nicht besonders wohl fühlt. Mir geht das ganz ähnlich, denn einerseits würde ich ihm von ganzem Herzen eine gute Stelle wünschen, aber andererseits könnte ich mir auch vorstellen genau dort zu arbeiten. Mal schauen... In etwa zwei Wochen bekommen wir Bescheid. Als ich ihm von meiner Drei erzählte, war er total empört und hat die beiden Dozentinnen „Wichserinnen“ genannt, was ich total süß fand *g*. Er hat richtig Anteilnahme gezeigt und mir Mut gemacht, dass schnellstmöglich mit der Dozentin zu klären. Dann hat er mir noch ganz lieb über den Rücken gestreichelt und gesagt, dass es ihm für mich leidtut. Da ging es mir schon gleich viel besser .Immerhin bin ich jetzt generell besser drauf als gestern, das Vorstellungsgespräch war auch ein kleiner Kick für mein Selbstwertgefühl, genau wie seine Anteilnahme. Nachher treffe ich mit mehreren Freunden, um gemeinsam „Star Wars – Episode III“ im Kino zu sehen. Das wird ein schöner Ausklang dieses Tages. Morgen muss ich mal konsequent anfangen zu lernen und das Gespräch mit der Dozentin suchen. Aber eigentlich will ich da noch garnicht dran denken, sonst bekomme ich wieder schlechte Laune. Kommentare |
2005-06-08 18:37 |
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