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Tagebuch DarkShadowSoul
2017-03-31 20:15
Veränderung in mir
Ich habe die letzten Tage eine starke Veränderung in mir bemerkt, an meinem Charakter. Vorallem wegen dieser Sache mit Dominik. Ich habe mir, auch aufgrund eines Rates einiger Freunde vorgenommen, am Montag Schluss zu machen. Das wollte ich zwar eigentlich schon heute erledigen, aber ich bin Zuhause geblieben da es mir nicht s gut ging. Schade, sonst hätte er sich von dieser zurückweisung übers Wochenende erholen können. Also eben Montag. Aber die Veränderung in mir besteht darin, dass ich eigentlich schon bei dem Gedanken, was ich ihm damit antue ein schlechtes Gewissen haben sollte, stattdessen überkommt mich so ein Gefühl von Vorfreude über seinen verletzten Gesichtsausdruck. Es wird mir also nicht nur nichts ausmachen wie schlecht er sich fühlen wird, es wird mir sogar eine Freude sein ihn zu verletzen. Es mag daran liegen, dass er mir, seid wir "zusammen" sind, höllisch auf die Nerven geht weil er total anhänglich geworden ist, aber vielleicht werde ich auch nur wieder ich selbst. Bemerkt habe ich es schon, als ich anfing ihn zu Hassen seit er mir gesagt hat dass er mich liebt. Er war mein bester Freund (dachte ich) und deswegen sollte das eigentlich ja nicht so sein. Aber abgesehen davon, werde ich, um es in einfachen Worten auszudrücken, immer gemeiner und asozialer. Die Menschen um mich herum, meine Freunde, meine Familie, Klassenkameraden, einfach jeder fängt an mir egal zu werden, und das reicht teilweise schon hin bis zum abgrundtiefen Hass. Jeden den ich sehe will ich plötzlich verletzen und leiden sehen, ihm das leben zur Hölle machen. So war ich schon immer, aber ich habe auch schon immer gewusst dass das falsch ist, also hab ich mir von klein auf das soziale Verhalten meiner Mutter abgeguckt und übernommen. Ich habe mir höflichkeit, verlässlichkeit, vertrauenswürdigkeit, zurückhaltung, bescheidenkeit und freundlichkeit als Fassade um mich herum aufgebaut, um meinen wahren Charakter, der das absolute Gegenteil von alldem ist, zu verstecken. Niemand durfte ihn sehen. Niemand durfte wissen wer ich wirklich bin. Doch jetzt, wo mein Leben den Bach runtergeht, wo mich jeder aufregt, provoziert und verletzt, bricht meine Fassade in sich zusammen und mein wahres Ich kommt zum Vorschein. Vielleicht um mich zu beschützen, um zu Kämpfen damit meine schwache Fassade mich nicht zum Aufgeben zwingt...Soll ich mich mich ergeben und Ich selbst werden, wobei ich riskiere alles zu verlieren, obwohl mir das eigentlich egal ist, da ich nichts und niemanden habe, der mir wichtig ist, neben meiner besten Freundin, die mein Ich als erste und einzige erkannt hat, und mich trotzdem akzeptiert, oder soll ich dagegen ankämpfen, um mir mein falsches, verlogenes sozialleben aufrecht zu erhalten, damit ich weiterhin noch irgendwo als normal gelte? Kommentare |
DarkShadowSoul Offline25 Jahre, DE mehr... 2017-03-31 20:15 |



