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Tagebuch PetraM
2018-07-17 08:35
Mo. 16. Juli 2018
Am Montag fand ich es schön, - dass ich wieder am "Betriebssport", an der bewegten Pause teilgenommen habe, die ich von den Übungen her sehr gut fand. - dass wir abends die Wohnung besichtigt haben. Die ist 1 A, es gibt aber auch weitere Interessenten. Jetzt heißt es "Abwarten und Tee-Trinken". - dass ich mir auf dem Weg nach Hause als "Nervennahrung" nach diesem aufregenden Termin anstelle von Süßigkeiten einen neuen "Kulturbeutel" von Tchibo geholt habe, mit der Aufschrift "Ahoi" und einem Anker drauf. Ich fand ihn so schön, so passend für uns. Davon habe ich mehr, als wenn ich Eis, Kuchen oder sonstiges geholt hätte (mein Freund hat sich Stuten und Erdbeer-Marmelade geholt, pure Schokolade war ihm bei dieser Hitze, über 30 Grad, auch zu süß). Zunächst zum Betriebssport. Das war eine sehr gute "kleine" Sporteinheit. Die erste Hälfte war im Stehen. Die "klassischen" Übungen, Arme hoch und runter. Kopf hoch und runter (Kinn auf Brust). Arme in Schulterhöhe, Hände zur Decke. Mit den Armen nach hinten, Schulterblätter zusammen. Und ähnliche Bewegungen. Danach ging es auf dem Boden, auf der Matte weiter. Das fand ich sehr gut. Im Grunde so ähnliche Übungen, wie ich sie bei jedem Training mache. Sitzen (gerader Rücken), Beine aufstellen, mit dem Oberkörper zurück, etwas halten und langsam wieder nach vorne, also für die Bauchmuskeln. Ganz runter (hinlegen) und wieder hoch, also Sit ups mit etwas Schwung, mit fast gestreckten Beinen. Hinlegen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke. Dabei ein Bein hoch und strecken, etwas halten. Im Wechsel. Beine anziehen (zum Bauch), mit den Händen festhalten und seitlich hin und her rollen. Zum Abschluss nochmals Stehen und den Körper etwas bewegen. Mit den Armen/Händen nach oben greifen, nach oben strecken. Dann nach unten rollen, mit den Händen auf den Boden. Ich fand diese "kleine" Trainingseinheit echt total gut. Gerade dieses Bodentraining, diese Übungen für den Bauch, die mache ich ja eh immer gerne, die trainiere ich ja eh regelmäßig. Freue mich dabei über jeden kleinen Erfolg. Ansonsten konnte ich mich nur schlecht auf die Arbeit konzentrieren, habe mich nur mit "kleineren" Aufgaben beschäftigt. Der Besichtigungstermin hat mich mächtig nervös gemacht. Es war ja richtig wie ein "Vorstellungsgespräch". Ich habe deswegen auch früher Feierabend gemacht (Zug hatte prompt auch Verspätung), zu Hause etwas frisch gemacht, dann sind wir beide in Ruhe los gelaufen. Ich hatte eh meine Bluse an, mein Freund in Hemd und Weste. Wir wollten schließlich den besten Eindruck hinterlassen. Die Besichtigungstermine waren "übergreifend", immer für mindestens 10 Minuten geplant, so dass man immer noch weitere Interessenten gesehen hat. Vor uns war ein Paar, etwa Mitte 60. Sie hatten viel zu kritisieren, was ihnen alles nicht gefiel. Zum Schluss bekam man einen 3seitigen Fragebogen. Sie meinten, sie hätten am Mittwoch noch einen Termin (eine andere Wohnung besichtigen), erst danach würden sie entscheiden, welche Wohnung ihnen besser gefällt, ob sie diesen Bogen überhaupt ausfüllen würden. Nach uns kam ein junges Paar, etwa Mitte 20 bis Anfang 30, beide in Shorts und T-Shirt. Die haben wir nur noch flüchtig mitbekommen. Die Maklerin sammelt erst die Antwortbögen. Unseren hat sie jetzt schon. Das habe ich am Montag Abend alles noch in Ruhe ausgefüllt. Handschriftlich mit "Schönschrift" bin ich nicht so schnell. Entsprechend lange habe ich dafür gebraucht. Berufe, Arbeitgeber, jetziger Vermieter, frühere Anschriften, Bankverbindung und seit wann (man bei dieser Bank ist), Tiere, Kinder usw. Immer für uns beide, also Wohnung alles doppelt eingetragen. Mein Freund hat ja was anderes gelernt (ist jetzt in einem anderen Beruf), entsprechend musste ich etwas mehr schreiben. Diese Bögen hat er heute morgen um 5 Uhr, auf dem Weg zur Arbeit, schon bei der Maklerin in den Briefkasten gesteckt. Die Maklerin wird sich dann mit dem Vermieter (Eigentümer dieser Wohnung) zusammen setzen und ihn (auch anhand der Fragebögen) beraten, wer ihrer Meinung nach am besten in diese Wohnung passt. Die Entscheidung liegt dann beim Vermieter. Wir hoffen, dass wir einen guten Eindruck hinterlassen haben. Die Maklerin war total nett und locker, wir haben mit ihr lockere Gespräche geführt. Der Keller war schon mal super gut. Im Waschkeller hat jeder einen eigenen Platz für Waschmaschine und auch Trockner. Daneben ein sehr großer Trockenraum. In dem Haus sind ja 6 Wohnungen, 3 davon "gehören" schon meiner früheren "Schulfreundin". In einer wohnt sie mit ihrem Mann. In einer wohnt ihr Sohn. Und in der dritten wohnt ihre Schwiegermutter, die ich ja auch kenne, mit der sie früher im Geschäft an der Kasse war bzw. für die Beratung zuständig war (die Schwiegermutter haben wir beim Einkaufen auch schon mehrmals im Geschäft getroffen, immer sehr nett und locker). Der Keller ist sehr groß, mindestens so groß wie hier das "Kinderzimmer", in dem ich immer meinen Sport durchziehe. Darin passen auch große Schränke, so dass wir gar nicht alle Schränke weg schmeißen müssten. Im Bad ist nur eine Wanne, aber mit "Spritzschutz" (Plastikwand) fürs Duschen. O.K., wir hätten lieber eine Dusche gehabt, aber damit kommen wir trotzdem auch gut klar. Ansonsten ist das Badezimmer fast doppelt so groß wie unser jetziges. Mit einigen guten Stellmöglichkeiten für Schränke oder Regale. Die Küche ist größer als unsere jetzige. Die Einbauchküche nehmen sie zwar mit, aber das ist kein Problem (mein Freund hatte Hoffnung, sie übernehmen zu können). Das Wohnzimmer ist im Grunde riesig, geht über zwei Hälften, zählt als ein großer Raum. Eine Hälfte das reine Wohnzimmer (3/4 unseres jetzigen Wohnzimmers) und die andere Hälfte (dazwischen bzw. dadurch geht sozusagen der Flur in Richtung Schlafzimmer, Kinderzimmer u. Badezimmer), wie ein großes extra Zimmer, das Esszimmer direkt neben der Küche. Von dem Esszimmer kommt man auf den großen Balkon. Blick in den Garten. Super, super schön. Für alles (Garten, Treppeputzen usw.) gibt es einen Hausmeister-Service, der bereits mit in den Nebenkosten enthalten ist. Die jetzige Familie (Mitte 30 mit Kind) hat neu gebaut, Eigentum. Sie werden etwa Mitte Oktober umziehen, dann würden wir den Schlüssel bekommen und könnten loslegen. Offizieller Mietbeginn wäre am 01. November. Eine doppelte Miete würde aber mindestens anfallen, weil mein Freund hier, nach unserem Auszug, noch etwas machen muss. Auf jeden Fall ein paar Wände streichen und die Löcher in den Wänden (von den Bildern und Wandschränken) spachteln usw. Aber das haben wir so schon eingeplant. Ja, jetzt geht das große Zittern los. Jetzt heißt es abwarten. Wir waren beide sofort verliebt in diese Wohnung, haben sie "in Gedanken" schon mit unseren Möbeln eingerichtet. Nach dem Motto, guck mal, da passt der Schrank gut hin, da könnte man das gut hinstellen usw. Ich hoffe, dass das Gespräch zwischen Maklerin und Vermieter in Kürze stattfindet, dass sie uns nicht so lange zappeln lassen, dass die Maklerin ein gutes Wort für uns einlegt, damit wir den Zuschlag dann bekommen. Letzte Nacht habe ich schon intensiv von der Wohnung, von dem Einrichten geträumt. Darin bin ich ganz gut, eine kleine "Innenarchitektin" sozusagen. Mein Freund guckt zwar schon immer mit, lässt mir aber trotzdem bei den Entscheidungen ziemlich freie Hand. Auch bei den früheren Umzügen war es immer meine Entscheidung (zum großen Teil), wie die Möbel letztendlich stehen. Darin habe ich halt bessere Ideen als mein Freund. Ja, und sollte es doch nicht klappen, dann werden wir auf jeden Fall weiter suchen. Den Anfang haben wir gemacht, der Startschuss für einen Umzug ist sozusagen gefallen. Jetzt gibt es für uns kein zurück mehr. Kommentare |
PetraM OfflineDE 2018-07-17 08:35 |
