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2012-10-21 20:37 / Gr. Satire
Fassungslos
bin ich wieder mal, dass ein sogenannter Geisterfahrer willentlich vier fremde Menschen umbringt, nur um sich selbst vom Leben zum Tode zu befördern. Hätte es da nicht eine Wand oder ein Baum getan. Nicht vorzustellen, wenn der BMW Fahrer auch noch als einziger überlebt hätte und zu Lasten der Allgemeinheit zum Pflegefall geworden wäre. Aber zum Glück ist der Wagen ja auch noch in Flammen aufgegangen. Bei Familientragödien, bei denen ein Vater seine Kinder mit in den Tod reißt, nur um die Mutter zu bestrafen, sind ja vielleicht noch erklär- wenn auch nicht nachvollziehbar. Ich schrieb vor längerer Zeit schon mal über den multifaktoriellen Suizid, der keinen Mitmenschen in Mitleidenschaft zieht, als Adolph Merckle der Gründer von Ratiopharm vor einen Zug sprang, und viel sicherer ist, es sei denn…. Und das geht so: Man stelle sich auf das Geländer einer möglichst hohen Brücke über den z.B. Rhein, befestige ein Strick an demselbigen und lege sich das andere Ende zweckgebunden um den Hals, trinke einen starken Barbituratcocktail, wobei man davor natürlich nicht das Antibrechmittel vergessen darf zu nehmen, und erschieße sich sodann. Optimaler Weise klappt alles, zumindest ertrinkt man dann aber noch mit abgerissenem Kopf. Schlecht ist nur, wenn die Wumme Ladehemmung hat, das Strick zu lang ist, man auf einen zufällig vorbeifahrenden Kies- oder Sandfrachter fällt, der Kapitän einen Abschneidet und der Magen dann noch rechtzeitig ausgepumpt wird. Am besten ist aber, wenn man vorher in sich geht und sich die Endgültigkeit vor Augen führt, denn man ist viel länger tot als lebendig und geändert wird dadurch auch nichts, außer dass diese Leute noch andere unglücklich machen. Kommentare |
Schalk Offline
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