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2024-08-22 19:55
Krieg vor der Haustür
Den hatte ich heute auf der Arbeit und das nur, weil ich mich am frühen Morgen dazu entschlossen habe, den Darkroom-Chat zu verlassen. Es hat mich auch jemand auf dem Handy angerufen, aber ich habe das Gespräch nicht angenommen. Das war ein falscher Fehler, wie sich dann noch heraus stellen sollte. Irgendwann schrieb mir R. eine WhatsApp, daß sie mir einen Morgengruß geschickt hat. Und dann ging es erst so richtig los. Ich habe nur gesagt, daß mir das mit der Schreiberei zu viel wird und daß ich schon Kopfschmerzen deswegen habe. Was ja auch nicht ganz falsch ist, aber nun gut. Sie keifte mich an, daß ich mal andere Stellungen probieren soll und daß man auch vom Job Kopfschmerzen bekommt. Als Ratschlag gab sie mir auf den Weg, daß ich gar nicht erst beim Klassentreffen auftauchen soll, da man mich dann eh ignoriert. Und durch meine Aktion sind gewisse Leute eh schlecht auch mich zu sprechen. Ich hätte der Gruppe ja gar nicht beitreten müssen, ich hätte das auch ablehnen können. Das hätte ich tun können, aber dann wäre das auch ein Grund zum Lästern gewesen. Wie man es macht, macht man es falsch. Was mir denn übrigens einfällt, in so einem Ton mit ihr zu reden, sie kann auch anders. Sie scheint vergessen zu haben, daß sie mich wie eine hysterische Hyäne rund gemacht hat und deswegen werde ich ihr zum Dank nicht noch Zucker in den Hintern blasen. Ach ja, es würde mir nicht schaden, wenn ich so einen richtigen Knüppel zwischen den Beinen hätte. Und in die Gruppe brauche ich auch nicht mehr zurück kommen. Wenn ich ehrlich bin, will ich das auch gar nicht, denn auf so eine Gesellschaft lege ich keinen Wert. In den letzten 33 Jahren hat sich niemand dafür interessiert, wie es mir geht, dann kann es denen in den nächsten 33 Jahren auch egal sein, wie es mir geht. Ich mache mir am 05.10. einen schönen Abend und hoffe, daß alle in die Hölle fahren und dort bis zum bitteren Ende schmoren werden.Aber da sieht man mal, daß es niemand von denen so genau nimmt, daß man die Leute so akzeptieren soll, wie man ist. Ich bin jetzt für alle die blöde Kuh, weil ich einfach keine Lust mehr habe, mich jeden Tag mit Nachrichten volltexten zu lassen. Die Leute vergessen, daß ich arbeiten muß und ich mich im Büro nicht noch mit Gott und der Welt unterhalten kann. Wenn ich Feierabend habe, brauche ich die Zeit für mich und will runter kommen und das machen, wonach mir der Sinn steht. Und wenn ich der Meinung bin, schlafen zu müssen, dann mache ich das. Ich habe deswegen auch kein schlechtes Gewissen, daß ich diesen Schritt gewagt und sämtliche Chats verlassen habe. Es geht mir verdammt gut damit und nur das ist wichtig. Sollte R. der Meinung sein, sich entschuldigen zu müssen, kann sie sich das sparen. Ich habe das echt nicht nötig, aber ich glaube, das weiß sie auch. Ich bin bestimmt nicht kleinlich und ich gehe zum Lachen auch nicht in den Keller, aber man muß auch wissen, wann genug ist. Ich muß nun mal nicht wissen, was R. kocht und was sie gerne trinkt. Vielleicht denke ich da ein wenig anders, aber selbst das ist mir egal. So was interessiert mich nun mal nicht. Kommentare |
2024-08-22 19:55 |

Falls es Jemanden gibt, den Du gern wieder treffen würdest, könntest Du ja vielleicht allein Kontakt aufnehmen.
Vielleicht ist ja sie eigentlich die Ungelittene? Du wirkst hier doch eigentlich gar nicht so schüchtern und zurückhaltend, sondern cool und überlegen
Schreib' der Zicke, sie soll sich in ihrer Tonalität bitte etwas mäßigen und Du bestimmst selbst, dass Du dorthin gehen willst. Wenn Ihr das nicht passt, soll sie gefälligst zu Hause bleiben!