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2006-02-11 00:41
ziehen und tanzen
es ist fast eins und ich bin seit langem wieder mal in schreiblaune. weiß nicht genau warum, aber ich hab da so ein gefühl. weiß auch nicht, mag daran liegen, daß ich vor ein paar stunden einen caipi getrunken habe, bins nicht gewöhnt und schwebe seither ein bißchen. ich mache mir gedanken über m., obwohl es vielleicht nicht fair ist, sich gedanken über jemanden zu machen, der schlau ist und sich seine eigenen gedanken macht. vielleicht mache ich mir auch vielmehr gedanken um unsere beziehung. meine alarmglocken beginnen langsam zu schwingen, läuten noch nicht, bewegen sich aber langsam. ich rieche krise. hab den eindruck, er arbeitet sich kaputt und findet nichts anderes im leben lebenswert. ist bei gesprächen und mails nicht ganz bei der sache, sondern in gedanken immer in einem parallel- universum. nur mit einem teil der aufmerksamkeit im hier und jetzt. und die schwierigkeit ist,.. hmh. das ist schwer anzusprechen, obwohl ich es schon tausendmal angesprochen habe, so wie "wo bist Du gerade" und ähnliches. aber ich will ihm die wenigen momente im diesseits nicht auch noch hausdrachenmäßig verderben. will ihn lieber locken. aber wie? manchmal glaube ich, wir sind beide einzelgänger, die zuerst alles mit sich selbst ausmachen. nächstes wochenende sehen wir uns für ungefähr 37 Stunden. und schon jetzt bin ich über den erneuten abschied, der uns da bevorsteht trauriger als ich glücklich bin, daß wir uns sehen. ist das nicht seltsam? ich habe so oft den eindruck, daß ich an der beziehung ziehe, auf meiner seite. oder drücke. und daß auf der gegenseite kein gewicht ist, das den druck aufnimmt oder zurückgibt, keiner der führt oder geführt wird. eher ein seltsamer tanz, ein atemloser machtkampf. wenn ich an diese befangenen momente denke, bin ich ganz traurig. TagsKommentare |
2006-02-11 00:41 |
ich kenne das - von der anderen seite...
oh, hab vorhin auch noch vergessen namen einzutragen... ohaaauh