Aufgeregt
Bin gerade irgendwie aufgeregt, spiele nur noch an meinem Ohrring rum, zappel und hab keine Ruhe. Das liegt daran, dass ich eben beschlossen habe, morgen mit Michael zu reden, wenn er aus Berlin wieder kommt. Ihm zu sagen, dass ich froh darüber war, ihn für die paar Tage los zu sein, weil er einfach nur noch stressig war.
Und dann sehen wir, wie es weiter läuft und ob es überhaupt noch ein weiter gibt …
Einerseits will ich gar nicht, ich stehe schließlich auf der sicheren Seite. Mein Gott, zwei Jahre, das ist eine verdammt lange Zeit, da ist es nicht so einfach, dem ganzen einfach ein Ende zu setzen. Andererseits will ich auf diese andere Seite. Ich will etwas „neues“ (gemeint damit ist die neue Freiheit), ich will die zwei Jahre abschließen, ich will etwas anderes.
Doch ich traue mich nicht zu springen.
Andererseits … nach dieser langen Zeit ist man es einfach so gewohnt, dass es so ist und die Angst vor der Einsamkeit kommt dann doch auf. Ich dachte mir immer, dass ich so jemanden wie Michael nicht noch einmal so schnell finden würde, aber es gibt so viele andere Menschen und Michael ist sicherlich nicht der einzige, der mich lieben würde.
Schließlich ist er ja auch nicht perfekt – vielleicht fände ich ja sogar jemanden, der besser zu mir passt, der mich mehr respektiert? Der irgendwie ganz anders ist.
Aber erstmal würde ich die Freiheit genießen wollen. Ein ganz neues Lebensgefühl.
Morgen oder übermorgen ist es soweit. Angst. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Noch mehr Angst.
Danke für eure Kommentare!