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2025-04-11 13:10
Da ist der Wurm drin
Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich mit den Titeln ins Schwarze getroffen habe, aber auch hier habe ich mal wieder eine Punktlandung hin bekommen. Das ist ja schon fast unheimlich, aber das bin ich ja schon von mir gewohnt. Ich habe mir das ja alles so toll vorgestellt, was den Termin in der Klinik bzw. beim Hautarzt angeht und durfte mich eines Besseren belehren lassen. Ich habe gestern bei meiner Hautärztin angerufen, weil ich wissen wollte, ob sie nicht die Behandlung weiter machen bzw. mir die Tabletten verschreiben kann. Das würde mir den Besuch in der Klinik ersparen. Die Arzthelferin hat sich erkundigt und mir dann am Abend Bescheid gesagt. Frau Doktor kann mir die Tabletten verschreiben, aber dafür muß ich einmal im Monat zur Blutabnahme in die Praxis kommen. Sie könne nichts dafür, daß Frau Doktor das so bestimmt hat. Die Blutabnahme ist nun keine große Aktion, das sage ich auch gar nicht. Aber ich weiß nicht, wie sich Frau Doktor das vorstellt. Ich kann doch nicht jeden Monat einen Tag Urlaub opfern, nur weil Frau Doktor darauf besteht, mir Blut abnehmen zu müssen. Und ich bin da ganz ehrlich, daß ich an den anderen Tagen nicht sonderlich viel Lust habe, unendlich lange im Büro zu bleiben, nur damit mein Gleitzeitkonto nicht immer ins Minus rutscht. Außerdem sehe ich nicht ein, jedes Mal bei meinem Hausarzt eine Krankmeldung zu holen. Das ist dann auch peinlich. Ich kann mich nicht über meinen Arbeitgeber beschweren, denn in vielen Dingen ist man echt sehr kulant. Aber in der aktuellen Situation muß ich das nicht ausnutzen. Man kann nie wissen, ob man in ein paar Jahren nicht selbst die Kündigung aufs Auge gedrückt bekommt. Das Risiko ist mir dann doch zu groß, da bin ich ganz ehrlich. Natürlich kann man jeden Monat zwei Gleittage nehmen, wenn man genug Stunden hat. Und wie ich schon sagte, muß ich nicht die restliche Zeit so viel arbeiten, damit ich jeden Monat zur Blutabnahme gehen kann. Ich kann ja jetzt schon nicht mehr, weil ich einfach nur fertig bin. Es gibt auch noch ein Leben nach dem Job. Es spricht nichts dagegen, wenn man sich mal ein oder zwei Tage frei nimmt, aber das heißt nicht, daß ich das so mache, wie man das von mir erwartet. Den Zeitpunkt bestimme ich und nicht Frau Doktor. Oder sehe ich das falsch? Bestimmt nicht. Zumindestens wollte ich dann heute in der Klinik anrufen, um einen Termin zu vereinbaren. Was sich als zwecklos heraus gestellt hat, weil man heute gestreikt hat. Am Montag versuche ich noch mal mein Glück und hoffe, daß ich einen zeitnahen Termin bekomme. Dann kann mich Frau Doktor so was von gern haben. Kommentare |
2025-04-11 13:10 |

Mal mit der Ärztin telefonieren, ob die Blutuntersuchung nicht auch vierteljährlich reichen würde, wegen der Notwendigkeit eines Urlaubstags? Da sollte sie doch Verständnis haben?