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Tagebuch Sommer
2026-02-20 12:00
Verschwundene Wörter
Der Gedanke kommt mir automatisch in den Sinn, wenn es darum geht, daß die Herrschaften von der Hausverwaltung es irgendwie nicht schaffen, auf meine Mail zu antworten Wir hatten gestern einen Brief in der Post mit dem Hinweis, daß es eine akutelle Verstopfung im Waschkeller gab, bei der es bereits zu einem Austritt von Abwasser gekommen ist. Man möchte uns kurz informieren und zugleich um unsere Unterstützung bitten. Weiter heißt es, daß wir bei zukünftigen Schäden oder Störungen an gemeinschaftlichen Anlagen möglichst umgehend die Hausverwaltung informieren oder wir sorgen dafür, daß eine entsprechende Meldung zeitnah erfolgt. Nur durch eine schnelle Weitergabe solcher Informationen können größere Schäden, mögliche Gesundheitsrisiken und unnötige Folgekosten vermieden werden. Im aktuellen Fall bestand das Problem bereits seit einigen Tagen, ohne daß eine Information an die Hausverwaltung weitergeleitet wurde. Sicherlich war dies nicht beabsichtigt, doch wir möchten gemeinsam darauf achten, daß Hinweise künftig frühzeitig weitergegeben werden. Man dankt uns herzlich für unsere Mithilfe und unser verantwortungsbewußtes Handeln im Interesse aller Eigentümerinnen, Eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter. Sind wir jetzt bei den Pfadfindern oder was? Jeden Tag eine gute Tat. Verantwortungsbewußtes Handeln, schon klar. Ich sage nur Wasser. Und da mich so was einfach nur nervt, habe ich das alles mal geschildert. Ich wollte wissen, ob alle diesen Brief bekommen haben oder nur wir? Und wenn ja, warum sollen sich mein Vater oder ich uns darum kümmern? Wer einen Schaden oder eine Störung feststellt, kann das auch selbst melden. Daß es bei Haus Nr. 3 eine Verstopfung gab, hat die Hausgemeinschaft am 11.02.26 per WhatsApp von Frau S. G. mitgeteilt bekommen. Uns war nicht bekannt, dass das Problem seit dem 09.02.26 vorlag. Weder mein Vater noch ich gehen jeden Tag durch das Haus, zum zu gucken, ob es irgendwelche Störungen oder Schäden gibt. Frau G. wollte sich am nächsten Tag (12.02.26) um das Problem kümmern, ob sie das gemacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Davon gehe ich aber aus, denn sonst wäre der Schaden noch nicht behoben. Mir ist echt nicht bewußt, daß eine Verstopfung im Abfluß ein mögliches Gesundheitsrisiko ist. Kann sein, daß das so ist, aber das interssiert mich an der Stelle nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Eigentümerinnen, Eigentümer, Mieterinnen und Mieter im Waschkeller leben und demnach ernstlich erkrankt sind. Ich kann mir schon vorstellen, was am Ende dabei raus kommt: da mein Vater Beirat ist, hat er sich um solche Dinge zu kümmern. Dabei haben wir bei der letzten Eigentümerversammlung gelernt, daß es eigentlich gar keinen Beirat braucht. Somit sind wir fein raus. Kommentare |
Sommer Offline51 Jahre, DE mehr... 2026-02-20 12:00 |

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